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Das Konzept unserer
"Seminare in Europa"

Schulentwicklung in Europa

Schule und Bildung ist in den meisten europäischen Ländern im Wandel begriffen. PISA-Ergebnisse, individualisiertes Lernen, Umgang mit Heterogenität und schließlich Inklusion sind Stichworte, die diesen Prozess umreißen.

Allerdings finden diese Veränderungsprozesse in den verschiedenen Ländern nicht gleich­zeitig statt und auch nicht auf die gleiche Art und Weise. Kulturelle Traditionen, Bildungs­ziele u.a. Faktoren führen zu unterschiedlichen Wegen, denen Schulentwicklung in den europäischen Ländern folgt.

Über die Grenzen (auch im Kopf)

Diese Unterschiede bieten die Möglichkeit von einander zu lernen, nicht nur über nationale Grenzen hinweg, sondern auch über die Grenzen im eigenen Kopf.

Der Umgang mit der Heterogenität der Lernenden, individuelle Förderung und die inklusive Schule sind bei uns in Deutschland – wie auch in anderen europäischen Ländern – schon seit Jahren ein Thema. Einige europäische Länder können dabei auf eine rund fünfzig­jährige Praxis zurückblicken.

Wie wird z.B. Portfolio in finnischen Schulen umgesetzt, wie wird dort die multi­professio­nelle Zusammenarbeit organisiert und gestaltet? Welche Erfahrungen werden an schwe­dischen Schulen mit "Lernentwicklungsplänen", Eltern-Lehrer-Schüler-Gesprächen und mit der Selbsteinschätzung der Lernenden gemacht? Wie gehen Lehrkräfte in Italien mit Fragen der Inklusion um, die deutsche Kollegen beschäftigen, und wie sieht ihre Praxis aus. Wie versuchen integrierte Schulen in Nordirland die Spaltung zwischen Katholiken und Protestanten zumindest für die nächste Generation zu verringern. Und wie nehmen sie die auch dort immer größer werdende Zahl der Kinder von Geflüchteten auf? Wie arbeiten schottische Schulen mit dem "Curriculum for Excelence", das auf standardisierte Tests weitgehend verzichtet und stattdessen auf die Selbstevaluation setzt – nicht nur der Lernenden, sondern auch der Lehrenden, der Schulen und Gemeinden.

Die Praxis in diesen Ländern kennen zu lernen und sich Lehrkräften, Schulleitern und Lernenden dort auszutauschen bietet eine Fülle von Anregungen für die eigene Schul- und Lehrpraxis.

Unterschiedlichkeit bietet Anregungen

Während des Comenius-2.1 Projekt EU-MAIL (EUropean Mixed-Ability and Individualised Learning – 2003-2006 – www.eu-mail.info ) erlebten wir in der deutschen Projektgruppe, wie anregend und inspirierend der grenzüberschreitende Austausch für alle Beteiligten war.

Innovative Wege

Seit über zehn Jahren bieten wir Seminare in europäischen Ländern an, die innovative Ansätze in der Schulentwicklung und in der Organisation des Lernens verfolgen.

Aus den Rückmeldungen haben wir erfahren, dass die Teilnahme bei fast allen dazu geführt hat, den Blick auf die eigene Schule und die eigene Praxis als Lehrkraft zu öffnen für Anregungen und neue Ideen eine wichtige Voraussetzung, um in der Schulentwicklung neue Wege gehen zu können. Und in manchen Fällen haben die Anregungen zu konkreten Veränderungsvorhaben geführt.

Augenblicklich bieten wir Seminare in europäischen Ländern an, die innovative Ansätze in der Schulentwicklung und in der Organisation des Lernens verfolgen.

Hintergründe und Praxis kennenlernen

Im Mittelpunkt dieser Seminare stehen Schulbesuche und Diskussion mit dortigen LehrerInnen, mit den Schulleitungen und z.T. mit Schulaufsicht und Lehrerausbildung. Die Teilnehmenden erhalten dadurch einen vertieften Einblick in die Praxis auf allen Stufen. Nicht zuletzt bietet der Austausch zwischen den Teilnehmenden aus unterschiedlichen europäischen Ländern eine Fülle weiterer Anregungen.

Informationsmaterial zu den Ländern

Für die Vorbereitung auf das Seminar und auch für den Transfer ins Kollegium stellen wir Hintergrundmaterial zu jedem Land auf unserer Website zur Verfügung.

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Kontakt

Ansprechpartner:
Jürgen Otte / Rainer Kopp

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(0231) 14 80 11

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