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10.04.2019 | Sonderurlaub

Salafismus in der Schule

Radikalisierung junger Menschen und frühe Präventionsmöglichkeiten im Unterricht

Religiös begründeter Extremismus wie der gewaltbereite Neosalafismus gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Er ist mit seinem Angebot einer Jugendkultur insbesondere anziehend für junge orientierungslose Menschen und gibt vermeintlich einfache Antworten auf Entwicklungsfragen des Jugendalters. Gerade bei kritischen Lebensereignissen wie Tod und Krankheit in der Familie, Drogenkonsum, Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, erlebter Benachteiligung und Ausgrenzung bietet er einen gefährlichen alternativen Lebensweg.

An der Schnittstelle Schule lassen sich durch das pädagogische Fachpersonal oft nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen für eine Radikalisierung frühzeitig erkennen. Gleichzeitig bietet der Schulunterricht ein Feld, in dem extremistischer Entwicklung vor­gebeugt werden kann. Der Hauptschwerpunkt dieses Seminars besteht darin, anhand von konkreten Erfahrungswerten mit radikalisierten Jugendlichen die Lebenswelt dieser jungen Menschen zu verstehen und Ansätze der Primärprävention in den Unterrichtsalltag zu integrieren, sodass die Ursachen für extremistische Entwicklungen früh genug Aufmerk­samkeit und Anerkennung erhalten. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer*innen, wie sie Radikalisierungstendenzen von Schüler*innen wahrnehmen und kontextualisieren können, um in ihrer Funktion als Multiplikator*innen frühzeitig bestehende Handlungsalternativen aufzuzeigen oder entsprechende bedarfsgerechte Interventionen einleiten zu können.

Seminarinhalte

Arbeitsmethoden

Zielgruppe

Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Multiplikator*innen

Detailprogramm

Seminardaten

Seminar-Nr.: 2019-1-08
Termin: 10.04.2019 (09.30–16.30 Uhr)
Ort: Seminarraum 1 im Union Gewerbehof, Dortmund
Leitung: Eymen Nahali (Kultur-Coach, Sozialarbeiter, Autor, Schwer­punkte seiner Arbeit: Migration und interkulturelle Arbeit, Prävention und Deradikalisierung von Jugendlichen sowie theater- und musikpädagogische Ansätze für Jugendliche in Haftanstalten und Heimeinrichtungen)
Gruppengröße: 10 – 15
Kosten: EUR 107,00
(EUR 90,00 Tagungsbeitrag inkl. Arbeitsmaterial plus EUR 17,00 für Raummiete, vegetarisches Mittagessen, Stehkaffee und Mineralwasser in Selbstbedienung)
Anmeldefrist: Bitte melden Sie sich möglichst bis 14.03.2019 bei uns an. Eine spätere Anmeldung ist möglich aber unsicher, da die Veranstaltung bereits voll sein kann.

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