|
Rainer Kopp
Die Erfahrungen in den Seminaren, dass Wissen noch längst nicht zu politischem Handeln führt, brachte mich dazu, mich mehr mit Fragen des politischen Lernens und Handelns zu befassen. 1989 nahm ich an der Ausbildung zur Zukunftswerkstattsmoderation bei Robert Jungk teil und arbeitete in der Folgezeit sehr viel in beteiligungsorientierten Verfahren in unterschiedlichen Bereichen wie Organisationen, kommunalen Beteiligungsverfahren, Schulen etc. Seit Ende der 90er Jahre studiere ich berufsbegleitend Organisationspsychologie an der Universität Dortmund. In den Jahren 2003 bis 2006 habe ich das Comenius-2.1 Projekt EU-MAIL (EUropean Mixed-Ability and Individualised Learning – Individualisiertes Lernen in heterogenen Gruppen in Europa) koordiniert, an dem 13 Partnerinstitutionen aus Finnland, Schweden, Norwegen, England und Deutschland mitgewirkt haben. Zur Verbreitung der Ergebnisse wurden in der deutschen Projektgruppe Fortbildungsbausteine entwickelt und seit Ende 2006 eingesetzt. Durch diese Arbeit kam ein weiterer Schwerpunkt für mich hinzu – Bildungspolitik mit dem Hauptaugenmerk auf Schule. In meiner Moderatoren-Tätigkeit orientiere ich mich an den Interessen der Teilnehmenden. Meine Hauptaufgabe sehe ich in der Bereitstellung des Rahmens für ihre Lernprozesse. Dazu gehören für mich die Methoden, Raum und Zeit (in Absprache mit den Teilnehmenden) und – wenn gewünscht – die Bereitstellung von zusätzlichen Informationen. Zu den Schwerpunkten meiner Arbeit beim
|