Wer wir sind > Austausch & Begegnung > Kunst und Pädagogik
© Jürgen Mans 2004
Die Kunst ist
ein Kind der Freiheit

Schiller

o. T.
Bleistiftzeichnung
© Jürgen Mans 2004

Die ästhetische Erziehung des Menschen beinhaltet nicht allein die Fähigkeit zum künstlerischen Ausdruck, sondern ihr oberstes Ziel ist die Erziehung zur Freiheit. Wesentliche Voraussetzung menschlicher Freiheit, ist das Vertrauen in die eigene Kreationsfähigkeit. Zielsetzung aller Angebote von AUSTAUSCH & BEGEGNUNG im Bereich der Bildenden Kunst ist die Erziehung zu kritikfähigen RezipientInnen und ProduzentInnen. 

Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind:

  1. Handwerkliche Kompetenz
  2. Kunstwissenschaftliche Kenntnisse
  3. Anbindung an die aktuelle Kunstentwicklung
  4. Aufbauende Theorie und Praxis Erfahrungen
  5. Erweiterung der persönlichen Handlungskompetenz
    durch individuelle Förderung und Ermutigung zur Eigenkreation
nach oben

Malerei

Unterschiedliche Themen wie z.B. Landschaft, Farbmalerei, Farbenlehre, Abstraktionen vom Objekt, gegenstandsfreie Malerei usw. werden als Themen des aktuellen Kunstausdruckes von ihrer kunstgeschichtlichen Entwicklung her erläutert und in kleinschrittig, handwerklich vielseitigen Arbeitsprozessen erarbeitet.

Bei der handwerklichen Umsetzung wird besonderer Wert auf den Erwerb von Grundlagenkompetenzen, wie der Umgang mit Farben (Arbeit mit dem 12-teiligem Farbkreis nach Runge usw.), zeichnerische Fähigkeiten und das Thema Bildkonzeption (Raum- und Flächengliederung) gelegt.

© Annette Süß 2004 "In Erinnerung an Edvard Munch"
Kohlezeichnung
© Annette Süß 2004

Alle Seminare gehen von denselben Grundlagen in der Farb- und Raumentwicklung aus, so dass für die TeilnehmerInnen die Kontinuität des Lernprozesses sowohl in der Theorie als auch in der Praxis gegeben ist.

Darüber hinaus gibt es die Ausbildungsreihe (Bilderträume) als Einführung in die Grundlagen der Malerei, die sich sowohl in Theorie und Praxis vorrangig an fachfremd unterrichtende KollegInnen wendet. Diese berufsbegleitende Fortbildung eignet sich ebenfalls für die, die einen Einstieg in die Welt der Malerei suchen oder ihre unterrichtliche Praxis erweitern wollen.

nach oben
Skulptur und Plastik

Die Auseinandersetzung mit modernen und zeitgenössischen Skulpturen und Plastiken, in der Theorie und in der Praxis, stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Kunstgeschichtliche Entwicklung und unterschiedliche Arbeitsweisen (Gips, Ton, Holz und Metall) in für die Schulen relevanten Verfahren stehen im Mittelpunkt der Seminare.

© Annette Süß 2004 "Abstrakter Kopf"
Ton
© Annette Süß 2004

Die Auseinandersetzung mit der Plastik aus Ton bietet den SchülerInnen darüber hinaus die Möglichkeit, gezielt, haptische Raumerfahrungen zu machen, die der häufig vorkommenden Entwicklungsstörung des abstrakten Vorstellungsvermögens entgegenwirken. Durch die Schulung ihres Wahrnehmungsvermögens gelingt es ihnen besser z.B. Anforderungen der Mathematik (hier vor allem in der Geometrie) zu erfüllen.

Derzeit werden Methoden erprobt, Mathematik und Kunst fächerübergreifend zu unterrichten.

© Annette Süß 2004 "Raumkörper aus Ton"
© Annette Süß 2004

Die Auseinandersetzung mit der Skulptur aus unterschiedlichen Materialien verlangt den SchülerInnen ab, eigenständig einen Bauplan zu entwickeln und umzusetzen. Die dabei zu überwindenden handwerklichen und künstlerischen Probleme schulen ihre Fähigkeiten im Bereich des prozesshaften Arbeitens.

nach oben
Museen

AUSTAUSCH & BEGEGNUNG arbeitet seit langem mit dem Dortmunder Museum am Ostwall, der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg und den Häusern der nordrhein-westfälischen Landessammlung K20 und K21 in Düsseldorf zusammen.

Ausstellungsgebunden oder zu speziellen Themen wie z. B. Alltagsobjekte, Menschendarstellung u.s.w., werden den SeminarteilnehmerInnen museumspädagogische Methoden zum Umgang mit den ausgestellten Exponaten vorgestellt. Ziel der Veranstaltungen ist eine lebendige, an den Sehgewohnheiten junger Menschen orientierte Auseinandersetzung mit der kunstgeschichtlichen Entwicklung. Praktische, thematische Übungen begleiten die Seminararbeit.

Die Museen werden aber auch als Arbeitsfeld für sehr unterschiedliche Berufsgruppen vorgestellt. In eigens hierfür konzipierten Seminaren lernen die TeilnehmerInnen Berufsfelder kennen, die für SchülerInnen der Sek. I und Sek. II gleichermaßen interessant sind. Handwerkliche Berufe und wissenschaftliche Berufe, Verwaltung, Organisation und Ausstellungskonzeption sind Teile der Arbeitswelt Museum. Berufswahlorientierung im Museum bietet eine sehr breite Palette von häufig unbekannten Berufsfeldern.

nach oben

Ansprechpartnerin

Sie möchten gerne mehr über diesen Arbeitsbereich erfahren? Dann sprechen Sie uns bitte an. Ihre Ansprechpartnerin ist:

Annette Süß ( im Profil )
Tel.: (0231) 14 80 12
Fax: (0231) 14 79 42
Email: austauschundbegegnung @ t - online.de

nach oben
Sie befinden sich hier:
Wer wir sind > Austausch & Begegnung > Kunst und Pädagogik
nach oben
Weiter blättern zum Arbeitsbereich:
|-- Darstellende Kunst